5:1 gegen Aserbaidschan: DFB-Team knackt spanischen Weltrekord!

Löw hat als Bundestrainer einen Vertrag bis zur EM 2020, aus dem er angeblich nach der WM 2018 in Russland vorzeitig aussteigen kann.

Kaiserslautern (nex) - Zehn Siege in zehn Spielen: Die deutsche Nationalmannschaft hat Aserbaidschan klar geschlagen und damit den Quali-Rekord geschafft.

Dies gelang zwar bereits den Spaniern auf dem Weg zur WM 2010, allerdings wiesen diese eine schlechtere Tordifferenz auf.

Löw kündigte im Vergleich zum 3:1 in Nordirland personelle Veränderungen an. Denn das Torverhältnis von 43:4 ist einmalig.

Für ihn hat längst die Vorbereitung auf die WM-Endrunde begonnen. Seit der unglücklichen 0:2-Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale der UEFA EURO 2016 hat das DFB-Team außerdem in 18 Spielen 15 Mal gewonnen, drei Mal remis gespielt und dabei 54:9 Tore erzielt. "Nur dann ist der Titel möglich!" Doch nicht nur Löw mahnte, "dass die richtige Arbeit jetzt erst anfängt". "Zum einen hat Jogi bis 2020 Vertrag".

Schon unter Ex-Nationaltrainer Berti Vogts feierte Aserbaidschan den ein oder anderen Achtungserfolge. In der Offensivreihe agiert Thomas Müller zwischen Brandt und Sane. Rüdiger köpft das 3:1 (64.) - und nach Goretzkas Doppelpack (66.) sowie Cans 25-Meter-Knaller (81.) ist sogar noch das Hinspiel-Ergebnis (4:1) übertroffen.

Größere Umstellungsschwierigkeiten blieben anfangs aus. Doch stand der Gegner hinten und wartete, gestaltete sich der deutsche Aufbau zäh und behäbig. Vor ihm geht es defensiv in einer Dreier-Abwehrreihe mit Kimmich, Mustafi, Süle zur Sache. Für sie kamen Antonio Rüdiger (22.) und Matthias Ginter (36.). Auch Mustafi verletzte sich ohne Gegnereinwirkung.

Auch Stürmer Sandro Wagner kritisierte die erste Halbzeit. Auch Sane vergab eine Riesenchance kläglich (45.+2).

"Am Anfang war es schwierig und holprig, die zweite Halbzeit war besser".

Danach wurde es wieder schwungvoller, intensiver, der klare Favorit zog hart die Zügel an. Im zweiten Durchgang channelten dann die Betzenberg-Besucher ihren inneren Kalli Feldkamp und sorgten auch außerhalb des Platzes für den würdigen Abschluss einer WM-Qualifikation, die mit dem Auftreten der DFB-Fans in Prag ein negatives Highlight beinhaltete. Lars Stindl hatte Pech mit einem Pfostenschuss (61.).

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