Todesschütze von Las Vegas hat sich wohl selbst erschossen

Diese beiden Frauen haben in Gedenken an die Opfer der Schießerei in Las Vegas Kerzen angezündet. Als ihm das nicht mehr möglich schien, habe er sich selbst erschossen. Massenpanik brach aus als der Kugelhagel auf die anwesenden Menschen hinabregnete. Es ist das schwerwiegendste Verbrechen in der neueren Geschichte der USA. Fernsehstationen reden davon, dass er mindestens fünfmal nachgeladen hat und die Schüsse rund 4,5 Minuten lang anhielten. Damals starben 49 Menschen.

Nach dem Massaker von Las Vegas ist diese Debatte erneut entflammt. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser gelangen an ihr Kapazitätslimit. Den Ärzten und Krankenpflegern bescheinigte er einen "unglaublichen" Job.

Polizei und Einsatzkräfte machen einen Ausnahmejob. "Ein einsamer Wolf", sagt der Sheriff von Clark County. Sheriff Lombardo wird zum Gesicht des Hilfseinsatzes.

Die Polizei ging weiter von einem Einzeltäter aus. Unter den Toten sind auch Polizisten und der 64-jährige Attentäter, vermelden NBC und Guardian. Der örtliche Polizeichef Joseph Lombardo äußerte die Vermutung, dass Paddock die Tat möglicherweise nicht allein vorbereitet habe. Die Polizei fahndete zunächst nach einer Frau, die mit dem Schützen zusammenleben soll. Sowohl Lombardo, ein Republikaner, als auch Sisolak, ein Demokrat, sagten, dass die Rettungskräfte eine noch viel schlimmere Tragödie verhindert hätten, in dem sie verletzte Menschen zur Seite gestanden seien. "Er hat die Waffen selbst ins Hotel gebracht". Ob sich Paddock zum Zeitpunkt des Festivals tatsächlich in Chicago aufhielt, dafür gebe es den Ermittlern zufolge bisher keine Anhaltspunkte. Auch eine Schwester Danleys erklärte, dass "sie damit überhaupt nichts zu tun hatte, er (Paddock) hat Marilou bewusst weit weg geschickt, damit sie nichts mitkriegt und von seinen Plänen nichts weiß". Der Mann feuert mehrere Salven aus einem vermutlich automatischen Gewehr, wie auf Videos zu hören ist, die kurz nach der Tat auf Twitter verbreitet wurden. Bezüge zu Terrororganisationen gibt es ersten Ermittlungen zufolge nicht, wie die US-Bundespolizei FBI mitteilte. Plötzlich fallen Hunderte Schüsse. Kimmel stammt aus Las Vegas, Nevada. George im Bundesstaat Utah betreibt, dem Sender CNN. Der Mann hatte gemäss Berichten des Fernsehsenders ABC eine Jagdlizenz und war Privatpilot. Ermittler stellten in dem Zimmer 16 Schusswaffen sicher. Demnach steht inzwischen fest, dass der Schütze Stephen Paddock schon seit längerem eine Attacke auf ein Musikfestival plante.

Las Vegas - Die Polizei in Las Vegas sucht nach dem historisch beispiellosen Massenmord in der Spielerstadt intensiv nach dem Motiv des Täters. "Wir haben keine Ahnung, wie er so etwas tun konnte", sagt der Bruder des mutmaßlichen Täters US-Medien. Einziger Eintrag in seiner Akte sei ein Verkehrsdelikt von vor einigen Jahren, teilte die Polizei mit. Jenny wurde tödlich getroffen, Bobby erlitt Schussverletzungen an Arm und Hand und muss operiert werden.

Das führte zumindest dazu, dass die australische Staatsbürgerin mit philippinischen Wurzeln schnell gefunden wurde.

US-Präsident Donald Trump hatte sich am Mittwoch in Las Vegas mit Überlebenden des Massakers sowie Ersthelfern und Polizisten getroffen. Seine Worte waren vergleichsweise sparsam. Er erntete keinen Widerspruch.

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