Galaxy S9: So cool sind die AR Emojis

Auf der Präsentation wurde entsprechend keinem einzigen Feature so viel Raum gegeben wie der Kamera. Je nach Modell und Zustand sollen laut Samsung bis zu 400 Euro möglich sein.

Auch vorne gibt es eine minimale Änderung: Der Bildschirmrand schrumpft minimal. Die Verarbeitung und Materialgüte war bereits bei den Vorseriengeräten perfekt. Ein großer Kritikpunkt des letztjährigen Flaggschiffs war, dass der Finger zu oft statt auf dem Sensor auf der Kamera-Linse landete. Das Galaxy S9 bietet eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll, während das Galaxy S9 Plus über ein 6,2 Zoll Display verfügt.

Sowohl das S9 als auch das S9+ werden von einem Exynos 9810 Octa-Core-Prozessor angetrieben.

Auch bei MediaMarkt und Saturn sind die neuen Top-Smartphones von Samsung bereits zum UVP gelistet.

Ganz vorne dabei in der 5 G-Mobilfunktechnologie ist das südkoreanische Unternehmen KT. Die Dual-Kamera (12 Megapixel) beim iPhone X verfügt ebenfalls über zwei Blenden (1.8 und 2.4) und kann sich so gut auf unterschiedliche Lichtverhältnisse einstellen. Doch nicht nur an den Fähigkeiten selbst wurde gearbeitet, auch die hardwareseitige Zusammenstellung bietet ein interessantes Detail: Samsung stellt dem Bildsensor einen eigenen DRAM-Speicher unbekannter Größe zur Seite, mit dem die Kamera die vierfache Datenmenge verarbeiten kann als zuvor. Laut den Insidern im Bericht regelt das Galaxy S9 dieses Feature ebenfalls über komplexes Face Tracking. Konkret filmt die Kamera mit 960 Bildern pro Sekunde. Dann können sie auch. Ein weiterer Trick, den die neuen Smartphones von Samsung draufhaben, sind AR Emojis. Die Mimik wird dazu von der 8-Megapixel-Frontkamera (Blende f/1.7) eingefangen und fortan als Emoji für die verschiedenen Messaging- und Nachrichten-Apps zur Verfügung gestellt.

Lange erwartet und von zahlreichen Gerüchten in den letzten Wochen begleitet, hat Samsung den heutigen Tag und den Start zum MWC 2018 in Barcelona genutzt, um die neuen Galaxy S9 und Galaxy S9 zu präsentieren.

Das Technologieunternehmen Teralytics, das ebenfalls in Barcelona ausstellt, nutzt maschinelles Lernen, um genau zu bestimmen, wie sich Menschen in Städten bewegen. Dieses hat dieses Jahr nicht nur den größeren Bildschirm und den größeren Akku, sondern auch mit 6 GB satt 4 GB mehr RAM an Bord und eben eine Dualkamera auf der Rückseite. Für die beiden Versionen mit 256 GB Speicherplatz sind jeweils 150 Franken Aufpreis fällig.

Äußerlich unterscheiden sich die neuen Modelle kaum von den Vorgängern. Der Startscreen lässt sich jetzt zudem horizontal betrachten, und Bixby Vision beherrscht nun die Textübersetzung in Echtzeit. Eine kleine, aber potentiell sehr wichtige Veränderung am äußeren Erscheinungsbild ist bei S9 und S9+ doch zu entdecken: Der rückseitige Fingerabdrucksensor sitzt nicht mehr wie beim S8 (+) neben, sondern direkt unter der weiterhin zentral positionierten Hauptkamera, was die Erreichbarkeit und damit den Nutzungskomfort deutlich verbessern sollte.

Der Rückgang der Bestellungen könnte nämlich dafür sorgen, dass in Zukunft mehr Mittelklasse-Smartphones mit OLED-Displays auf den Markt kommen werden.

Das grössere Modell, das Galaxy S9+, hat ein Teleobjektiv, einen Zoom und einen Porträt-Modus, bei dem Hintergründe unscharf werden. Sie zeigen Zeitlupe, 3D-Emojis und Low-Light-Aufnahmen.

Drei Farbenversionen wird es zum Verkaufsstart des Galaxy S9 und S9 Plus geben. Wie glaubwürdig sind die Eindrücke?

Die Kamera des Galaxy S9 und S9 Plus kommen mit AR-Emojis. Wie teuer werden die neuen Galaxys?

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