SpaceX-Rakete bringt Tesla ins Weltall

SpaceX hat nach eigenen Angaben schon zwei Aufträge für Starts und die Anfrage zweier Passagiere, mit der "Falcon Heavy" zu einer Rundreise um den Mond gebracht zu werden.

Er gilt als arrogant, als überzogener Selbstdarsteller, und er nimmt seine Mitbewerber nicht ernst.

Als SpaceX am Dienstag erfolgreich seine Falcon Heavy Rakete gestartet hat, konnten von den mehrfach nutzbaren Triebwerken nicht alle planmäßig wieder auf der Erde landen.

Elon Musk, SpaceX-Vorstandschef und Gründer des Elektroauto-Unternehmens Tesla, hatte für den Testflug seinen kirschroten Elektro-Roadster aus Privatbesitz in die Rakete laden lassen. Die dritte Stufe hätte auf einer schwimmenden Plattform im Meer landen sollen. Der erste Start der SLS ist im Dezember 2019 geplant. Und was das Drumherum anging, gab es nicht nur den fliegenden Tesla: Die Rakete hob zum Klang des David Bowie-Songs "Life on Mars" ab. Eine Raumkapsel wird ihn in der Nähe des Mars ins All abladen, wo er möglichst lange in der Umlaufbahn kreisen soll. Insofern war der Frust beim Besuch der Seite im Jahr 2002 vielleicht einer der Schlüsselmomente, die erklären, warum private Unternehmen wie Space-X der staatlichen Raumfahrt mittlerweile in vielen Bereichen den Rang ablaufen.

Schon in sechs Jahren will Musk die ersten Menschen zum Mars schicken.

Bis Minute 12 wird der Falcon Heavy Testflug erklärt.

SpaceX arbeitet bereits an einer noch größeren Rakete mit 30 Antriebseinheiten, die mit dem Space Launch System der NASA konkurrieren soll. Sie kann eine Ladung von fast 64 Tonnen transportieren - mehr als doppelt so viel wie die derzeit stärkste Rakete Delta IV Heavy und laut SpaceX zu einem Drittel der Kosten. Ursprünglich hatte Musk noch ehrgeizigere Pläne für die Falcon Heavy: Sie sollte 2019 erstmals zwei Weltraumtouristen in der Dragonkapsel ins All bringen, die dann den Mond umrunden. "Da ist mir wirklich die Spucke weggeblieben". Wofür diese Abkürzung steht, darüber sind sich internationale Medien uneinig. Die Zentralstufe ist speziell für die Falcon Heavy konstruiert, um die Seitenbooster und ihre zusätzlichen Kräfte aufnehmen und aushalten zu können. Die erste Stufe und die Booster können zur Erde zurückkehren, nachdem ihr Job erledigt ist.

Sie ist 70 Meter hoch und stand bis gestern auf dem Startfeld 39A des Kennedy Space Center in Florida.

All das ändert allerdings nichts daran, dass der Start ein Erfolg war. Ob die Landung auf dem Schiff erfolgreich war, kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Unabhängige Experten sind sich da allerdings nicht ganz so sicher und befürchten, dass die Rakete mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 50 Prozent beim Start oder kurz danach explodiert oder gesprengt werden muss. Vielmehr flog das Cabriolet an der Spitze der gegenwärtig stärksten Trägerrakete der Welt, einer Falcon Heavy, in seine Umlaufbahn. Mit an Bord war Elon Musks rotes Tesla-Cabrio, das nun im Solarsystem herumkreisen soll. Denn dort wird bei Airbus Defence and Space das Antriebssystem für Orion gebaut.

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