RIP - Stephen Hawking ist tot

Jetzt ist das Genie im Alter von 76 Jahren in Cambridge gestorben. Sein Vermächtnis wird Generationen inspirieren. 1995 heiratete Stephen Hawking seine Pflegerin. Nichts sonst lässt sich mit drei Attributen vollständig beschreiben. Versucht, einen Sinn zu erkennen in dem, was ihr seht. Nach dem Bachelor-Abschluss an der Universität Oxford 1962 wechselt er an die Universität Cambridge, wo er 1966 über theoretische Astronomie und Kosmologie promoviert. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des motorischen Nervensystems. Die Ursachen sind unbekannt, eine Heilung ist nicht möglich. Doch genau durch seine Krankheit, durch seine völlige Schwäche wurde er zur Ikone: der hinfällige, hilflose Mensch, der sich nicht rühren kann und doch nach den Sternen greift. Und bricht noch einmal eine Lanze für die Wissenschaft: "Unser Bild vom Universum hat sich in den letzten 50 Jahren verändert und ich bin glücklich, wenn ich dazu einen kleinen Beitrag leisten konnte". Schließlich ist der Wissenschafter in den Geschichten rund um die WG von zwei jungen Physikern einer der Helden der Hauptfiguren.

1974 folgte der Paukenschlag: Hawking zeigte, dass Schwarze Löcher, die Staubsauger des Universums, Materie nicht nur verschlucken. Sie besagt, dass nach quantenmechanischen Berechnungen, Schwarze Löcher eine Strahlung abgeben. Sei nicht im Geiste wie auch körperlich behindert. Für viele Wissenschaftler schien daher ein Art Schöpfungsakt notwendig.

Bereits als Doktorand hatte Hawking 1965 zusammen mit dem Briten Sir Roger Penrose zudem einen wichtigen mathematischen Beleg für die Urknalltheorie geliefert. 1988 erschien sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", das ihn auch bei Laien bekannt machte.

Seine Krankheit trieb seinen Ehrgeiz an. Nein, denn ihre Masse ist so groß und verdichtet, dass ihnen nicht einmal Licht und auch keine andere Strahlung entweichen kann. "Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig". Aber wir können das Universum verstehen. Es ist ein vollkommenes Verständnis des Universums, warum es so ist, wie es ist, und warum es überhaupt existiert. Das wäre jedoch gegen die Prinzipien der Quantenphysik, die darauf baut, dass Information stets erhalten bleibt. Diese Frage entpuppte sich als überaus komplex, sie rüttelt an den Grundfesten der Physik. Seine drei Kinder teilten mit, sie seien zutiefst traurig.

THE BIG BANG THEORY (2012): Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Hawking auch in der Serie "The Big Bang Theory" einen Gastauftritt bekam.

Der Astrophysiker Stephen Hawking begeisterte mit seinen Theorien über die Geheimnisse des Weltalls. Sei es durch Klimawandel, Viren oder eine andere Entwicklung. Hawking war außerdem der Meinung, dass die Menschheit das Universum besiedeln solle.

Diese Warnungen sind nun verstummt, ebenso wie seine Stimme in der wissenschaftlichen Welt. Einer seiner Vorgänger ist Sir Isaac Newton.

Wenn Stephen Hawking etwas mitteilte, hörte man ihm zu.

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