1:3 gegen Juventus: Real zittert sich ins Halbfinale

In der Allianz-Arena macht sich nach der Härteschlacht Erleichterung breit.

Konsequenz: Real Madrid qualifizierte sich zum achten Mal in Serie für das Halbfinale der Champions League. Den Ärger der Juve-Stars konnte Ronaldo nicht nachvollziehen: "Ich verstehe auch nicht, warum sie sich so aufregen". Mit einem ziemlich umstrittenen Elfmeter.

Wer das Champions League-Match zwischen Real Madrid und Juventus Turin im Live-Stream mitverfolgen möchte, kann dies via sky go tun.

Diese Schlussphase ist jetzt schon eine Legende: Mit dem allerletzten Angriff gegen Juventus Turin hat sich Real Madrid ins Halbfinale der Champions League gemogelt.

Einen entscheidenden Strafstoß in der siebten Minute der Nachspielzeit zu verwandeln - für solche Momente lebt Cristiano Ronaldo. 120 Tore in 150 Spielen im Elitebewerb hat er nun erzielt, 20 mehr als Kontrahent Lionel Messi.

Cristiano Ronaldo kam vorbei und unterbrach das Gespräch, um den Juve-Keeper zu umarmen und ihm einen Kuss auf die Wange zu geben.

Für Diskussionen sorgte hinterher der ausgelassene Jubel des Superstars, der regelrecht ausflippte, sein Trikot wegwarf und den Fans seine Muskeln präsentierte. Vor allem die ausgeschlossene Torhüterlegende Gianluigi Buffon fand für den Referee harte Worte. Torhüter Gianluigi Buffon hatte zuvor die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen Vor a. Laut der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dell Sport" soll Buffon den schottischen Unparteiischen daraufhin mit "Fahr zur Hölle" beschimpft haben. Eine harte Entscheidung des Schiedsrichters verhinderte die Verlängerung. Die Journalisten, das berichtete der britische TV-Sender BT Sports, hatten sich nach der diskutablen Elfmeterentscheidung gegen Juve und der noch diskutableren Platzverweisentscheidung gegen Buffon mit spanischen Kollegen angelegt. "Dieser Schiedsrichter hat kein Herz, sondern einen Mülleimer". "Wenn du keinen Charakter und keinen Mut hast, dann solltest du das Spiel auf der Tribüne ansehen und mit deiner Frau Pommes essen". Gemäß Buffons Einschätzung sei Oliver der Partie nicht gewachsen gewesen.

"Wäre ich Gigi gewesen, dann hätte ich dem Schiedsrichter die Fresse poliert, weil er nach der Saison ja sowieso aufhören würde", meinte der frühere Nationaltorhüter Stefano Tacconi: "Es wäre das große Finale einer grandiosen Karriere gewesen".

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