Salihamidzic bestätigt: Kovac wird neuer Trainer des FC Bayern

Niko Kovac ist neuer Trainer bei Rekordmeister FC Bayern München. Das bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Freitag.

Im Wissen um seine Ausstiegsklausel stellt sich die Eintracht aber schon länger auf einen Weggang ihres Erfolgstrainers ein. Wie mehrere Medien berichten, soll es der Frankfurter Niko Kovac werden. Er arbeitet modern, innovativ und passt sich unseren Strukturen an. Dies bestätigte auch Salihamdizic.

Dafür müssen die Münchener 2,2 Millionen Euro Ablöse an Eintracht Frankfurt zahlen.

Vielleicht haben sich die Bayern für ihn entschieden, weil er auch charakterlich als Nachfolger des väterlichen Jupp Heynckes geeignet ist. Im eigenen Interesse sollte Kovac möglichst oft die Hymne der Königsklasse auf der Trainerbank zu hören bekommen. Angeblich hilft eine Ausstiegsklausel. Und er ist international erfahren, weil er die kroatische Nationalmannschaft 2014 zur Weltmeisterschaft in Brasilien führte. Der Kroate übernimmt von Trainer-Legende Jupp Heynckes, der in die wohlverdiente Pension geht. Thomas Tuchel hatte indes zuletzt den Bayern mitgeteilt, dass er für den Posten nicht mehr zur Verfügung stehe. Zumal es ein deutschsprachiger Trainer sein sollte. An diesen Maximen orientierte er sich bei seinem ersten Trainerjob bei Red Bull Salzburg (2009 bis 2012), als Nationalcoach von Kroatien (2013 bis 2015) und auch in Frankfurt. Spannend, ob Kovac die Herausforderung Champions League meistert - die Königsklasse hat er nur als Spieler, nie als Trainer erlebt.

Zudem wurde verkündet, dass Arjen Robben und Franck Ribery unterschriftsreife Verträge vorliegen, unterschrieben ist bei den beiden Alt-Stars aber noch nichts. Er muss bei der Aufstellung harte Entscheidungen moderieren. In den letzten 25 Jahren traten bloss Felix Magath und Jürgen Klinsmann das Traineramt in München mit einer leeren Titelsammlung an. Und erst einmal in Rage, schrieb der 46-Jährigen allen Protagonisten ins Stammbuch: "Der Verein ist viel, viel größer als die Personen auf dem Podium". Der Druck ist hoch. Bayern München hat ungewohnt mutig entschieden, das wird spannend mit Niko Kovac. Das wird es nicht geben.

Der 72-Jährige ist glücklich mit der Wahl, die die Bayern-Bosse getroffen haben.

Man habe den Umbruch in der Mannschaft schon jetzt "erfolgreich eingeleitet".

Es ist logisch, dass einem jungen Mann wie Kovac eine schwere Amtszeit vorausgesagt wird bei den Bayern, bei denen doch vor und zwischen Heynckes Trainergrößen des Weltfußballs nicht überzeugt oder eben gescheitert sind. Nico Kovac, übernehmen sie.

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