Tschüss, Kinder! WhatsApp künftig erst ab 16 Jahren

Kontrollieren will der Messengerdienst die Altersgrenze jedoch nicht. Bei jüngeren Nutzern müssen die Eltern für ihr Kind den Nutzungsbedingungen zustimmen. Dazu zählen natürlich auch viele Schüler. Grund ist eine Neuregelung einer EU-Datenschutzverordnung, die das Verarbeiten personenbezogener Daten Minderjähriger regelt. Aufgrund des neuen Datenschutzgesetzes sieht sich Facebook jedoch gezwungen, bei seinen unter 16-jährigen Nutzern die Erlaubnis der Eltern oder eines Erziehungsberechtigten einzuholen.

Facebook hat indes auf einen Umstand reagiert, der neu ist: Nutzer dürfen erst mit Ablauf ihres 16. Lebensjahres Dienste nutzen, die persönliche Daten verarbeiten, ergo darf auch WhatsApp bald nur noch ab 16 genutzt werden. Darüber wurde in den vergangenen Wochen bereits berichtet.

Was passiert nun, wenn ich unter 16 bin und WhatsApp nutze? Allerdings bleibt unklar, ob und in welcher Form die Einhaltung dieser Vorgaben geprüft wird bzw. überhaupt geprüft werden kann. Das Mindestalter für die Verwendung des Messengers wurde im Rahmen der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung erhöht. Es wird davon ausgegangen, dass sich demnächst bei den bestehenden Nutzern in WhatsApp ein Fenster öffnen wird, das auf dieses Mindestalter hinweist und der neuen Nutzungsbedingung zugestimmt werden muss. In Zukunft liegt das Mindestalter bei 16 Jahren.

WhatsApp & Facebook: Datenaustausch künftig nur nach EU-RechtKein WhatsApp mehr für unter 16-Jährige?

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Freigegeben ab 16 Jahren - das heißt es in der Regel an der Kinokasse oder an der Ladentheke.

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