Whatsapp führt angeblich Mindestalter von 16 Jahren ein

Berichten zufolge will WhatsApp das Mindestalter zur Nutzung auf 16 Jahre anheben. Und das schon Ende Mai. Um WhatsApp nicht unerlaubt zu nutzen, müssten sie die App löschen. Danach wäre es jüngeren Nutzern nicht mehr erlaubt, den Messenger ohne die Erlaubnis ihrer Eltern zu nutzen. Doch damit könnte bald Schluss sein. So arbeiten die Macher von WhatsApp Gerüchten zufolge selbst bereits an neuen AGBs, in denen für die Nutzung des Messengers das derzeitige Mindestalter von 13 auf 16 Jahre angehoben werden soll. Hintergrund ist eine neue EU-Datenschutz-Grundverordnung, welche mit Inkrafttreten in 28 Ländern der Europäischen Union gilt.

In der neuen Verordnung ist vorgesehen, dass Nutzerdaten erst nach Zusage des Nutzers verarbeitet und ausgewertet werden dürfen. Bisher stand in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: "Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen". Auch WhatsApp sammelt Daten und ist daher von der Neuerung betroffen.

Es sei indes noch unklar, wie das Alter der User ermittelt werden soll. Es wäre somit ein Einverständnis der Erziehungsberechtigten notwendig. Es ist davon auszugehen, dass sich die Entwickler juristisch absichern und die Kontrolle über das Geburtsdatum abfertigen, wobei dieses ja schnell um ein paar Jahre angepasst werden kann. Jeder, der WhatsApp dann nutzen möchte, müsse demnach mindestens 16 Jahre alt sein - und nicht wie aktuell noch 13 Jahre. Im Zusammenhang mit dieser Aktion steht vor allem die neue EU-Datenschutgrundverordnung, die ein Heraufsetzen des Alters bei bestimmten Voraussetzungen vorsieht.

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