Auch Marterer und Kohlschreiber weiter

Im Halbfinale gegen den Südkoreaner Hyeon Chung hatte Zverev beim 7:5 und 6:2 taktisch überzeugt und den Halbfinalisten der Australian Open nicht in Schwung kommen lassen. Bereits am Vortag waren Titelverteidiger Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff ins Viertelfinale eingezogen.

Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber haben für ein Traumfinale beim ATP-Turnier in München gesorgt. Dank des 6:3, 6:4 darf der 21-Jährige von seinem ersten ATP-Finale träumen. Gegen Zverev blieb der Davis-Cup-Profi konzentriert und nahm dem Hamburger.

Zverev nutzte diese Schwäche zum zweiten Break, dem 1:3, aus und legte damit den entscheidenden Vorteil für den Satzgewinn nach 28 Minuten. Jetzt will der topgesetzte Spieler seinen Vorjahreserfolg wiederholen.

Das Viertelfinale der Tennis-Stars können Fans auch im Internet sehen. In München gewann er das Turnier im vergangenen Jahr gegen Guido Pella (Argentinien) glatt in zwei Sätzen. Damals verlor Zverev gegen Florian Mayer (Bayreuth). "Es geht darum, dass man giftig ist und die Anspannung annimmt". Der Sieg beim Abschlussturnier der besten Nachwuchsspieler 2017, den sogenannten NextGen Finals, war sein bislang einziger internationaler Erfolg. Mit starken Aufschlägen, guten Returns und platzierten Grundschlägen drängte er Struff in die Defensive, der Nummer 62 der Weltrangliste unterliefen allerdings auch zahlreiche Fehler. "Heute wollen wir nicht meckern".

Am Aumeisterweg erwischte der Asiate bei frühlingshaft warmen Top-Bedingungen und vor ausverkauften Rängen auf dem Centre Court den besseren Start, nahm Zverev den ersten Aufschlag ab und lag 3:0 in Führung.

Die Sitzplätze füllten sich rasch, als Martin Dagahs, Mediendirektor der ATP Tour, den Namen "Maximilian Marterer" aufrief, vor gar nicht so langer Zeit wäre das Interesse an einer Pressekonferenz mit dem angekündigten Tennisprofi eher gering gewesen.

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