Wikinger, Australier und ein Ex: Das sind die ESC-Finalisten

Doch trotz all der Freude: Jetzt steht für Michael Schulte zunächst einmal das Finale des Eurovision Song Contests an.

Für Deutschland tritt der 28-jährige Norddeutsche Michael Schulte mit der Ballade "You let me walk alone" im Finale an. Damit schaffte zum ersten Mal seit über 20 Jahren ein russischer Starter nicht den Finaleinzug.

Auch Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sind automatisch im Feld der letzten 26.

Schlagerstar und "ESC"-Gewinnerin Nicole spricht im Interview mit SchlagerPlanet über die Chancen von Michael Schulte beim "ESC 2018" in Lissabon, worauf es bei einem Sieger-Song ankommt und wie sie heute über ihren Jahrhundert-Hit "Ein bisschen Frieden" denkt". Im Vorfeld läuft im Ersten ab 20.15 Uhr außerdem die Sendung "Eurovision Song Contest 2018 - Countdown für Lissabon".

Den programmierten Höhepunkt des Abends aus emotionaler Sicht stellt dann aber die Rückkehr von Vorjahressieger Salvador Sobral nach seiner Herztransplantation im Dezember auf die Bühne dar.

Schulte hatte das ruhige, bewegende Stück für seinen vor 13 Jahren verstorbenen Vater geschrieben. Bereits am Dienstag hatten sich zehn Länder qualifiziert, darunter die großen Favoriten wie Israel, Tschechien, Bulgarien, Estland und Zypern.

Undankbarer vorletzter Platz. Nachdem 2015 und 2016 der letzte Platz fest in deutscher Hand waren, ging es letztes Jahr sogar einen Platz noch vorne. Hinter ihr folgt die Israelin Netta, die zuvor lange größte Favoritin war. Direkt ausgeschieden sind Aserbaidschan, Island, Belgien, Weißrussland, Mazedonien, Kroatien, Griechenland, Armenien und die Schweiz. Nämlich: "Ich bin nicht dein Spielzeug, du dummer Junge", wie Barzilai im Refrain betont. Der von Sanja Ilic & Balkanika interpretierte, gravitätische serbische Beitrag "Nova deca" kommt wie nur von wenigen erwartet ebenso zu einem zweiten Einsatz wie die Slowenin Lea Sirk mit "Hvala, ne", dank eines charismatischen Auftritts inklusive eines Fakeaussetzers der Musik. Dabei tanzte sie in einem sehr knappen Glitzeroutfit.

Davor steht aber noch die gesamte Show, die um 21 Uhr Mitteleuropäischer Zeit eröffnet wird und in ORF eins live mit dem bereits 18.

Alexander Rybak und seine Geige wollen es nochmals wissen.

Neben Gastgeber Portugal sind nur die fünf größten Geldgeber des Musikwettbewerbs für das Finale am Samstag gesetzt. Jetzt gilt er als Zweit-Favorit mit "That´s how you write a song" ("So schreibt man ein Lied").

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