Deutschland: Losglück für Bayern und Schalke in Champions League

Die Serben gewannen 1990/91 den Meistercup; in der seit 1992 durchgeführten Champions League standen sie seither nie im Einsatz. Bester Torwart wurde Keylor Navas, bester Verteidiger Sergio Ramos und bester Stürmer Cristiano Ronaldo, der allerdings am Donnerstag im Gegensatz zu allen seinen Kollegen nicht auf der Bühne des Grimaldi Forum in Monaco erschien.

Vier deutsche Teams sind in der Vorrunde der Champions League vertreten: der FC Bayern, Borussia Dortmund, Schalke 04 und erstmals die TSG Hoffenheim. Lazio Rom hat erst im allerletzten Spiel noch die Champions League verpasst und stellt in Ciro Immobile den Torschützenkönig, das ist eine sehr starke Mannschaft und der Topfavorit in der Gruppe.

Zu Europas Fußballerin des Jahres wurde die Dänin Pernille Harder gekürt.

Mia san mia, das ist natürlich in der Champions League nicht anders. Das Finale findet am 1. Juni 2019 in Madrid im Stadion von Atletico statt.

Gezogen werden die Teams für die acht Vierergruppen aus vier Töpfen. Schalke 04 liegt in Topf drei, Neuling TSG Hoffenheim in Topf vier.

Luka Modrić aus dem kroatischen WM-Team in Russland ist der beste Fußballer Europas.

Der Meister ist im 1. Topf gesetzt, zumindest Real und Barca bleiben den Münchnern erspart.

Selbst den Bayern könnte eine echte Hammer-Gruppe drohen, z.B. mit Tottenham und Galatasaray.

Reizvolle Duelle warten indes auf Borussia Dortmund.

Besondere Spannung verspricht die Gruppe C, in der drei hochkarätige Klubs mit früheren Bundesligatrainern aufeinandertreffen: Paris Saint-Germain mit Thomas Tuchel begegnet Jürgen Klopps FC Liverpool und Carlo Ancelottis SSC Neapel.

Interessante wie schwere Duelle warten indes auf Borussia Dortmund. Für Königsblau besonders attraktiv: Hier spielen Ex-Schalker Benedikt Höwedes und Jefferson Farfan. Die Gruppendritten dürfen noch in der Zwischenrunde der Europa League spielen. In der Europa League schieden Hoffenheim, Hertha BSC und der 1. FC Köln in der Gruppenphase aus.

Keiner der deutsches Spieler kam unter die Top Ten. Man sollte nicht mit zu großen Erwartungen reingehen, sonst bekommt man ein paar Socken.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bekräftigte unabhängig von der Auslosung das Ziel, in der Champions League "überwintern" zu wollen. Nur der FC Bayern erreichte die K.o. "Wir werden versuchen, dieses Jahr anzugreifen", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Klar war aber auch ihm schon im Mai nach der erfolgreichen Königsklassen-Qualifikation: "Wenn ich die Kader dieser Mannschaften ansehe, kann ich nicht sagen, die hauen wir jetzt weg". Alle 32 Teilnehmer erhalten eine Basiszahlung von 15,25 Millionen Euro. An Punktprämien können pro Sieg 2,7 Millionen Euro und pro Remis 900 000 Euro hinzukommen. Dazu kommen zusätzliche Einnahmen für Tickets und TV-Rechte.

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