Formel 1: Schumacher, Hamilton, Vettel - das sind die Rekordsieger

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel ist im Abschlusstraining der Formel 1 in Spa-Francorchamps die schnellste Runde gefahren.

"Dieser Crash ist ein Beweis dafür, wie viel dieser Schutz bringt", sagte Alonso nach dem Startunfall, den Nico Hülkenberg (Renault) mit einem Verbremser ausgelöst hatte.

Beim Start konnte Hamilton zwar noch die erste Attacke von Vettel in der ersten Kurve abwehren, doch auf der Kemel-Geraden war für den 33-Jährigen und seinen Silberpfeil kein Kraut gegen die überlegene Motoren-Power des Ferraris gewachsen. Hülkenberg krachte nach wenigen Metern in Alonsos McLaren. Charles Leclerc und Marcus Ericsson beendeten das Qualifying auf den Plätzen 13 und 14. Alle drei Autos wurden so schwer beschädigt, dass die Piloten das Rennen aufgeben mussten. Offenbar hatte er beim Start eine unliebsame Begegnung mit Daniel Ricciardo. Er hatte sich von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas abgedrängt gefühlt.

The Telegraph: "Sebastian Vettel und Ferrari haben Mercedes in Spa nicht einfach geschlagen - sie haben Hamilton und Co. eine ordentliche Tracht Prügel verpasst". Nach vier Runden wurde das Rennen wieder freigegeben, der Deutsche verteidigte seine Führung gegen den Briten und baute zunächst seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Reifenwechsel habe es Verwirrung gegeben, zudem sei die Batterie für den Zusatzschub vor seiner entscheidenden Runde nicht voll geladen gewesen. Die Regelhüter verkündeten noch vor dem Aus, dass sie den Zusammenstoss zwischen dem Australier und dem Finnen als normalen Rennunfall ansahen und deshalb keine Strafe nötig sei.

"Das ist überragend. Wir haben diesen Neustart, das hätten wir nicht erwartet", jubelte Ocon, für den es der bislang beste Startplatz seiner Karriere ist. Lewis hat versucht, mich nach links rauszudrücken, aber ich wusste: "Meine Chance kommt oben auf der Geraden", sagte Vettel, der schon in der Auftaktrunde am WM-Spitzenreiter vorbeigezogen war.

Der Wagen von Fernando Alonso nach dem Unfall in der ersten Runde. "Als der Regen kam, hatten wir von einer Sekunde auf die andere plötzlich völlig andere Bedingungen", sagte Hamilton: "Es war richtig hart, und ich bin jetzt sehr glücklich". Doch dem GP-Star wurde gleich mitgeteilt, dass für die nächste Stunde kein Regen erwartet wurde. Saisonlauf 24 Punkte vor Vettel. Max Verstappen als Dritter komplettierte das Podium.

Am Ende durfte Sebastian Vettel seinen 52.

Der Deutsche hat bei den Rekordsiegern der Königsklasse nämlich eine echte Formel-1-Legende überholt sich auf das Podest geschoben. Der Schlüssel dafür könnte die dritte Motoren-Ausbaustufe sein, die Vettel in Belgien unwiderstehlich vorbei an Hamilton zum Sieg trieb.

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