Bericht: CIA hat Aufnahme des Saudi-Kronprinzen zu Khashoggi!

Die Demokraten im Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses wollen einem Zeitungsbericht zufolge die Verbindungen von Präsident Donald Trump nach Saudi-Arabien genau unter die Lupe nehmen. Saudi-Arabien hatte erst nach massivem internationalem Druck eingeräumt, dass der Regierungskritiker dort getötet wurde.

Der fast 60 Jahre alte Jamal Khashoggi hatte am 2. Oktober 2018 einen Termin im Konsulat von Saudi-Arabien in Istanbul, um seine Hochzeitspapiere abzuholen. US-amerikanische Medien hatten Mutrib als regelmäßigen Begleiter des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman identifiziert. Die Zeitung hatte am Freitag berichtet, die CIA sehe den Kronprinzen nicht nur als Mitwisser, sondern sogar als Drahtzieher hinter dem gewaltsamen Tod Khashoggis Anfang Oktober im saudischen Konsulat in Istanbul. Das US-Außenministerium betont bislang, es gebe noch keine abschließende Bewertung zu dieser Frage.

Wie zu erwarten war, stemmen sich auch die Politiker der oppositionellen Demokraten gegen Trump: In einem offenen Brief forderte der demokratische Senator Bob Mendez den Präsidenten auf, die Rolle des Kronprinzen im Mordfall offiziell abzuklären.

"DIE WELT IST EIN SEHR GEFÄHRLICHER ORT!": Unter diesem Motto beschreibt Trump die extreme Gefahr, die vom Iran als "weltweit größtem Förderer des Terrorismus" und schlimmsten Übeltäter im Nahen Osten ausgehe.

Auch für die Türkei sei Saudi-Arabien ein "wichtiges Land", sagte Cavusoglu. Dies nutzte er dazu, seine anhaltende Unterstützung von Kronprinz Mohammed zu rechtfertigen. Engel widersprach auch Trumps Äußerung, wonach die Saudis ihre Waffen in Russland oder China kaufen würden, sollten die USA die Lieferungen einstellen. US-Präsident Trump will davon nichts wissen und eilt den Verbündeten in Riad erneut zu Hilfe. All das sei nicht im Interesse der USA.

Die Erklärung trägt den Titel "America First!" Neben Amerika pflegt Donald Trump selbst diverse Geschäfte mit den Saudis.

Genehmigungen für Rüstungsausfuhren nach Saudi-Arabien werden gegenwärtig nicht mehr erteilt. Mit Verweis auf den Status, den Khashoggi als Bewohner der USA besass, sagte Graham: Amerika müsse nun deutlich machen, dass ausländische Nationen die USA nicht geringschätzig behandeln und "zivilisatorische Normen" verletzen könnten. Saudi‐Arabien gilt als einer der wichtigsten Kunden der französischen Rüstungsindustrie. Es verwies auf Kanzlerin Angela Merkel, die kurz nach Bekanntwerden des Falles Khashoggi für die Bundesregierung klargestellt habe, dass die Grundlage für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien derzeit nicht gegeben ist.

Einen Hinweis auf mögliche Reaktionen gab es in der Nacht zum Mittwoch. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Riad hatte Kronprinz Mohammed bin Salman, zu dessen schärfsten Kritiker der emigrierte Journalist zählte, keine Kenntnis von dem Einsatz.

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